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Die Kurkuma-Pflanze – Eigenschaften und Wirkung

Die Kurkuma-Pflanze hat in den letzten Jahren in Deutschland einen regelrechten Hype erlebt. Von einem recht unbekannten asiatischen Gewürz hat sie sich zum gehypten Superfood entwickelt, das nun in den Regalen sämtlicher Supermärkte zu finden ist. Und das nicht nur als Pulver. Kurkuma-Shots, Kurkuma-Cremes und Kurkuma-Kapseln sind mittlerweile keine seltene Entdeckung mehr.

In Zeiten, in denen schon so einige Lebensmittel als neues Superfood ausgerufen worden sind, gibt es natürlich auch etwas Skepsis gegenüber der Wirkung von Kurkuma. Zweifellos ist es ein leckeres Gewürz für fernöstliche Rezepte, aber kann ein schlichtes Gewürz wirklich so gut für unsere Gesundheit sein?

Was uns in Deutschland oft nicht bewusst ist, ist, dass die Kurkuma-Pflanze zwar erst jetzt hierzulande in Mode kommt, aber gerade in Südasien eine lange Tradition besitzt. Es ist eine Tradition von tausenden Jahren der Kultivierung und Nutzung als Nahrungsmittel und Arzneimittel, die sich besonders in Indien bis in die Moderne fortsetzt.

Erfahren Sie hier alles, was Sie über DAS neue Superfood wissen müssen und warum diese unscheinbare Wurzel tatsächlich, was sie verspricht.

Woher kommt die Kurkuma-Pflanze?

Die Kurkuma-Pflanze hat dort ihren Ursprung, wo sie bis heute am meisten genutzt wird: in Indien. Auf dem Gebiet des heutigen Indiens wurde Curcuma erstmals kultiviert. Das ist bereits mehrere Tausend Jahre her. Heute wird die Wurzel professionell in weiten Teilen der Tropen und Subtropen angebaut.

Kurkuma benötigt warme Temperaturen, eine hohe Luftfeuchtigkeit und ausreichend Schatten. Diese Voraussetzungen sind vor allem in den Tropen gegeben. Dort gedeiht sie auch ohne Pflege problemlos. Ähnlich ist es in Teilen der Subtropen.

Während Kurkuma traditionell in Indien und wenig später in anderen tropischen Teilen Südasiens wuchs, ermöglichen moderne Technologien den Anbau in weiteren Regionen der Welt. Indien ist zwar weiterhin der größte Exporteur von Kurkuma, aber mittlerweile haben auch China und die südamerikanischen Tropen große Anteile am Kurkuma-Markt.

In Deutschland kommt Kurkuma vor allem in Pulverform an. Die ursprüngliche Knollenform ist eher selten, befindet sich aber wie andere Kurkuma-Produkte im Aufschwung. Angesichts der 80% Marktanteil kommt wohl auch der größte Teil des deutschen Kurkuma aus Indien.

Wie sieht die Kurkuma-Pflanze aus?

Kurkuma-Pflanze

 

Kurkuma ist Teil der Familie der Ingwergewächse. Während Ingwer recht hell und groß ist, erkennt man Kurkuma-Wurzeln daran, dass sie deutlich kleiner und dunkler sind. Sie sind meist bräunlich, teils auch von außen bereits orange oder gelblich. Das Fleisch der Wurzel ist in der Regel dunkelgelb bis orange.

Es gibt eine Vielzahl von Kurkumasorten. Am meisten genutzt wird die sogenannte „Curcuma Longa“. Diese Sorte stammt aus Indien. Ebenfalls beliebt ist die Sorte „Curcuma xanthorrhiza“, die aus südostasiatischen Anbaugebieten stammt.

Während die Sorten ein sehr ähnliches Aussehen haben, können Sie sich in ihren Inhaltsstoffen und ihrer Verwertbarkeit stark unterscheiden. Die beiden oben genannten Sorten zeichnen sich beispielsweise durch einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen aus. 

Die Kurkuma-Pflanze wird in etwa einen Meter groß und bildet Rhizome aus. Diese Rhizome sind die Wurzeln, die wir letztlich für Nahrungsmittel und Arzneimittel nutzen. Die Pflanze verfügt über einen Scheinstamm und eine Reihe von großen Blättern. Hinzu kommt in der Blütezeit ein vielschichtiger, meist weißer Blütenstand.

Die Wurzel liegt standesgemäß am Fuß der Pflanze. Der Hauptstrang der Wurzel ist zwei bis fünf Zentimeter dick und trägt mehrere Verzweigungen. Im Gegensatz zum stark verzweigten Ingwer, sind Kurkuma-Wurzeln eher schwach verzweigt.

Kurkuma als Heilpflanze

Kurkuma wird im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen nicht für ihre Früchte, sondern für ihre Wurzeln angebaut, wie allgemein bekannt ist. Das ist üblich für Ingwergewächse, deren Wurzeln eine Vielzahl essenzieller Nährstoffe enthalten, die dem Menschen zugutekommen.

Die Kurkuma-Wurzel ist schon seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der indischen Volksmedizin, der Ayurveda.

Die Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst. Heute wird sie als unwissenschaftlich bewertet. Diese regionale Ausprägung der Naturheilkunde versteht sich als Wissenschaft des Lebens. Ihr Name lässt sich als „Wissen des Lebens“ übersetzen. Sie verfolgt einen ganzheitlichen Behandlungsansatz, der in Indien bis heute auf große Zustimmung trifft.

Kurkuma wird dort in seiner ursprünglichen Form verwendet. Gerieben wird er Gerichten beigegeben. Bei körperlichen Beschwerden wird er ebenfalls entweder oral aufgenommen oder in Ölen, Salben oder Cremes verarbeitet, die an der von Beschwerden betroffenen Stelle aufgetragen werden.

In der ayurvedischen Praxis wird Kurkuma als Energetikum verstanden. Demnach wirkt es belebend auf den Körper und soll Entzündungen hemmen, während es ebenso antioxidativ wirkt.

Das anhaltende Vertrauen in die Gelbwurz hat in den frühen 2000ern erste intensive Untersuchungen der Pflanze auf den Plan gerufen. Ziel der medizinischen Forschung ist es, zu verstehen, inwiefern die Versprechen der ayurvedischen Heilkunst wahr sind und wie Kurkuma in der westlichen Medizin eingesetzt werden kann.

Bis heute wurden Hunderte vielversprechende Studien durchgeführt, die die traditionellen Annahmen wissenschaftlich bestätigen und Hinweise darauf geben, dass Kurkuma auch für medizinische Zwecke genutzt werden kann. Zwar sind viele Befunde noch nicht endgültig gesichert, aber sie geben Hoffnung auf vielversprechende positive Effekte auf den Körper.

Die Wirkungen der Kurkuma-Pflanze im Überblick

Die Kurkuma-Pflanze

 

Als Heilpflanze kann Kurkuma von großem Nutzen sein. Verantwortlich dafür ist die Vielzahl an Wirkstoffen, die die Wurzel enthält. Der wichtigste von ihnen ist das sogenannte Curcumin, das der namensgebende Wirkstoff der Pflanze ist. Es ist für die gelbe Farbe der Wurzel verantwortlich und macht bis zu 5% jeder Wurzel aus. Viele Wirkungen der Pflanze gehen auf das Curcumin zurück.

Weitere nützliche Inhaltstoffe für die Verwertung in Nahrung und Medizin sind die zahlreichen Mineralstoffe in der Wurzel wie Kalium, Magnesium, Calcium und Natrium sowie eine überdurchschnittlich hohe Konzentration der Vitamine C, B1 und B2.

Kurkuma soll vor allem drei medizinische Wirkungen haben:

  • Das im Kurkuma enthaltene Curcumin soll entzündungshemmend wirken. Das Curcumin bindet innerhalb des Körpers entzündungsfördernde Enzyme und kann somit Entzündungsverläufe abschwächen oder sogar komplett unterbrechen. Das kann der Hautgesundheit zugutekommen, aber auch bei Beschwerden an Organen, wie der Leber und den Nieren nützlich sein.
  • Zudem erhöht Curcumin die Produktion körpereigener Antioxidantien. So kann es also nicht nur bestehende Entzündungen behandeln, sondern auch dabei helfen zukünftige Entzündungen zu verhindern. Oxidationsprozesse innerhalb des Körpers schädigen der Zellgesundheit. Sie fördern somit Erkrankungen und Alterungsprozesse. Curcumin vermag diese Prozesse einzudämmen, so Mediziner Peter Schnabel.
  • Kurkuma kann unter Umständen zur Behandlung diverser Krankheiten eingesetzt werden. Ein zusammenfassender Bericht des Universitätsklinikums Freiburg weist auf vielversprechende Forschungsergebnisse zu entzündlichen Erkrankungen sowie Krebserkrankungen hin. Ebenfalls möglich sind Behandlungen von Schmerzerkrankungen und diversen weiteren Krankheitsbildern wie Alzheimer, AIDS und Tuberkulose.

Gerade der Einsatz bei komplexeren Krankheitsbildern ist noch nicht endgültig geklärt. Deswegen bleibt es spannend zu sehen, inwiefern Kurkuma auch dafür großflächig eingesetzt werden kann. Der Einsatz zur Entzündungshemmung und als Antioxidans wird dagegen immer beliebter in Deutschland.

Kurkuma-Supplemente – Nehmen Sie als Nahrungsergänzungsmittel ein

Besonders beliebt ist die Einnahme von Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel. Sie ist stressfrei, unkompliziert und deutlich effektiver als die konventionelle Zufuhr von Kurkuma über die Ernährung.

Wenn Sie Kurkuma lediglich als Pulver einnehmen, können Sie in der Regel nur einen kleinen Teil davon nutzbar machen. Kurkuma ist leicht fettlöslich und wird daher nur schlecht vom Darm absorbiert. Ein großer Teil wird vom Körper ungenutzt ausgeschieden.

In Kapselform dagegen nehmen Sie nicht nur eine höher dosierte Menge Curcumin zu sich, sondern profitieren auch von einer höheren Bioverfügbarkeit. Manche Kurkuma-Supplemente wie das Kurkuma-Proaktiv von Primal Harvest fügen ihren Nahrungsergänzungsmitteln Bioperine hinzu. Dies ist ein Schwarzer-Pfeffer-Extrakt, der die Aufnahme von Curcumin um ein Vielfaches erhöht. Auch Prof. Dr. Chrubasik-Hausmann vom Universitätsklinikum Freiburg rät zur parallelen Verwendung eines Enhancers zur verbesserten Aufnahme des Curcumins.

Diese Kapseln können Sie zu Ihrer regulären Ernährung zweimal am Tag einnehmen. Gemäß der Forschung zur Wirkung des Curcumins sollte Ihr Anwendungszeitraum mehrere Monate betragen. Ab drei Monaten sind signifikante entzündungshemmende und antioxidative Effekte möglich, da die körperliche Sättigung erst über einen längeren Einnahmezeitraum gewährleistet ist.

Sprechen Sie die Einnahme von Kurkuma-Kapseln mit Ihrem Arzt ab, wenn Sie parallel Medikamente einnehmen. Nebenwirkungen bei der Einnahme von Curcumin allein werden aktuell ausgeschlossen. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind jedoch möglich.

Fazit

Kurkuma ist eine Heilpflanze mit einer tausendjährigen Tradition. Von Ihrem Einsatz auf der indischen Halbinsel, ihrer Kultivierung in den Tropen bis hin zu ihrem Weg über die Seidenstraße nach Europa hat sich die Gelbwurz einen Namen gemacht.

Für die Anwendung in der westlichen Medizin führen Forscherteams zahlreiche Studien durch, um die potenziellen heilenden Wirkungen wissenschaftlich zu untermauern. Das im Kurkuma enthaltene Curcumin zeigt vielversprechende Ergebnisse und gerade die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung kann bereits in der Praxis genutzt werden.

Das südasiatische Gewürz, das so lange recht unscheinbar in deutschen Supermarktregalen lagerte, macht seiner Bezeichnung als Superfood alle Ehre und kann ein wichtiges Werkzeug auf Ihrem Weg in ein schmerz- und entzündungsbefreites Leben sein.

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